Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V.


Ein leckeres Früchtchen... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 19. April 2016 um 11:25 Uhr

wächst da auf unserer Weinbergbrache am Dollendorfer Kellerberg heran. Als traditionelle Ersatzbepflanzung auf Weinbergen haben einige Weinbergpfirsichbäume nun eine neue Heimat gefunden. Die halbhohen Bäume liefern leckere, fleischige Früchte, die sich sehr gut zu Marmeladen verarbeiten lassen.


Die Aktiven der BNS haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um auf der steilen Lage die jungen Bäume zu pflanzen und einen stabilen Schutzkäfig darum zu bauen, damit die hier weidenden Ziegen den zarten Stämmchen nicht vorzeitig den Garaus machen. Vielleicht können schon im nächsten Jahr die ersten pelzigen Pfirsiche geerntet werden.

Fotos: © Chris Harraß

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Frühjahrsputz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Freitag, den 25. März 2016 um 12:54 Uhr
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Der Winter hinterlässt Spuren, auch auf unseren Streuobstwiesen, wie hier auf dem Schnitzenbusch. Umso wichtiger war der letztliche Arbeitseinsatz Ende Februar, um die Fläche für das doch nun bald kommende Frühjahr vorzubereiten. Morsches Holz war an den Obstbäumen zu entfernen, um Krankheiten vorzubeugen. Die Drahtkäfige um die jungen Bäumchen hatten sich zum Teil stark mit wilden Trieben und Brombeerranken gefüllt, sie wurden mit Hacke und Schere entfernt. Damit die Singvögel wieder saubere Brutplätze vorfinden konnten, galt ein besonderes Augenmerk der Reinigung der zahlreichen Nistkästen. Erfreulicher weise waren die meisten der Kästen im vorigen Jahr bewohnt. Einige wenige Apfelbäume bekamen einen Erziehungsschnitt verpasst, damit der Wuchs fortan in die richtige Richtung geht.

Die sonnige Tallage der Streuobstwiese am Schnitzenbusch, der ja ein ehemaliger Weinberg ist, begünstigte die erste Obstbaumblüte, wenn auch recht zaghaft. Jedenfalls fanden die Bienen schon Gefallen daran.

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fotos: © Chris Harraß
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. März 2016 um 13:03 Uhr
 
Es brummt! Ohne Bienen kein Obst... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 09. Februar 2016 um 21:51 Uhr

Unser Vereinsmitglied Manfred Schmitz ist Imker ( www.wiesenkind.de ) und hat u.a. auf unseren Streuobstflächen Bienenvölker aufgestellt. Über die Bedeutung der kleinen Brummer für eine gute Apfelernte referiert er im nachfolgenden Artikel.
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Bedeutung der Honigbiene für den Obstbau und für Streuobswiesen

Die Pflege und Erhaltung der teils vom Austerben bedrohten lokalen und regionalen Obstsorten (Apfel, Birne, Pfaume, Kirsche und Pfirsich) im Rheinland ist seit fast 30 Jahre ein Anliegen der Bürgerintitiative Naturschutz Siebengebirge e.V. (BNS). Von den knapp 50 im Rheinland identifizierten, teils regional nur als „Dorfsorte“ von wenigen Menschen bekannten Obstsorten, könnten nicht wenige, ohne Nachpflanzungen kulturgeschichtlich endgültig verloren gehen. Dabei ist es gerade die Vielfalt, die –im wahrsten Sinne des Wortes- fruchtbar ist und eine Vielfalt an Insekten hervorbringt und von ihr wiederum profitiert. Die Bedeutung von Bienenvölkern als Hauptbestäuber in Streuobstwiesen, die zum Teil in oder an der Grenze zu Naturschutzgebieten liegen, soll im Folgenden dargestellt werden.


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Die Bestäubungleistung zahlreicher Kultur-und Nutzpflanzen durch die Honigbiene, tritt durch die Honiggewinnung oft in den Hintergrund. Sie wird in ihrer Bedeutung und ihrem Wert unterschätzt und löst bei Vergleichen immer wieder Erstaunen aus. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubungsleistung übersteigt den Wert der Honigproduktion um das 12 bis 15 fache: Rund 80% aller Wild- und Nutzpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäubung angewiesen.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 13:14 Uhr
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First Cut! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 30. Januar 2016 um 15:58 Uhr
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Fotos: © Chris Harraß
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chh So richtig Winter war es ja nun mal nicht auf dem Schnitzenbusch, trotzdem war vor dem nahenden Frühjahr ein Pflegeschnitt , dem ersten in diesem Jahr, an den Apfelbäumen erforderlich. Die Wettervorhersage war nicht besonders optimistisch, Acht Mitglieder (und ein Hund) ließen sich aber davon nicht abhalten und so rückten sie mit „kleinem Besteck“ auf die Fläche oberhalb von Oberdollendorf. Einiges an Winterbruch konnte entfernt werden, wo noch Grobschnittarbeiten vom vergangenen Jahr zu erledigen war, kam die Motorsäge und der Hochentaster zum Einsatz. Nach einigen Stunden war ein großer Haufen Reisig entstanden, der auf der Rotte entsorgt wurde. Ein gemütliches Mittagessen aus dem Rottentopf gab es diesmal nicht, der Regen drohte allzu heftig.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2016 um 17:43 Uhr
 
Abbruchsicherung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 21. November 2015 um 18:21 Uhr

(chh) Obstbäume sind bisweilen, besonders, wenn sie schon viele Ringe unter der Borke haben, sehr schön anzusehen mit ihrer mächtigen Krone. Was aber, wenn dann ein sehr fruchtbares Apfeljahr kommt und die Früchte so zahlreich und schwer sind, dass die lang ausladenden Äste abzubrechen drohen? So geschehen in diesem Jahr, als in einer Sonderaktion die Mitglieder der BNS mittels eilig geschlagener Fichtenstangen Unterstützung geben mussten.
Jetzt, nachdem die üppige Ernte abgeschlossen und das Laub von den Bäumen ist, machten sich die Baumpfleger daran, die bis zu 5-6m langen Äste einiger gefährdeter Apfelbäume zu stutzen. Mittels Hochentaster wurden sie bis zur Hälfte eingekürzt und damit erst einmal die Bruchgefahr gebannt. Das Astwerk fand dann mit Traktorunterstützung seinen Platz auf der Rotte am Waldwand.

Da das vorhergesagte Regenwetter an diesem Herbstsamstag ausblieb, machte sich die Truppe noch an einigen jungen Bäumen zu schaffen und entfernte kleine Bruchäste oder sorgte für die Komplettierung von Verbissschutzkäfigen. Einige wenige Äpfel hingen noch auf den Bäumen und wurden vor Ort verspeist. Entgegen der Tradition gab es zur mittäglichen Stärkung diesmal keine Eintopfsuppe, sondern einen zünftigen Fleischkäse in der Basisstation der BNS.
Die Bürgerinitiative kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Die betreuten Streuobstwiesen und Weinbergbrachen sind in einem guten Zustand, ein für die Arbeit wertvoller Traktor wurde angeschafft und die diesjährige Apfelernte war überwältigend. Vielleicht finden im nächsten Jahr auch noch einige junge Menschen den Weg auf die Apfelwiesen. Herzlich eingeladen sind sie auf jeden Fall...

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Alle Fotos: © Chris Harraß

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. November 2015 um 18:34 Uhr
 
Volle Ladung Obst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 11. Oktober 2015 um 08:37 Uhr

„Die Äste so schwer und die Äpfel so rot“, so stellte sich die Situation auf den Streuobstwiesen der BNS nicht nur auf der Streuobstwiese am Schnitzenbusch in königswinter-Oberdollendorf dar. Schon im Vorfeld vor einigen Wochen mussten gefährdete Äste abgestützt werden, um ein Auseinanderbrechen unter der Apfellast zu verhindern.

Am vergangenen Samstag nun war der Tag der Ernte. Bei anfangs frischem, später sogar sonnigem Herbstwetter fanden sich zahlreiche Mitglieder und Gäste auf der Wiese ein, um zunächst mit großen Planen die Flächen unter den Bäumen abzudecken, auf die dann die Massen an geschüttelten Früchten fielen. Grob sortiert, in Körbe gefüllt und dann per Traktor zum Container gefahren, kamen innerhalb einiger Stunden rund 15 Kubikmeter Streuobstäpfel zusammen. Nach der Vermostung entsteht daraus später Apfelsaft und vielleicht auch eine kleine Menge Apfelwein. Der Saft kann im Anschluss an die jeweiligen Aktionen von den Mitgliedern erworben werden.
Besonders schöne Apfelexemplare wurden von den Naturschützern per Hand vom Baum gezupft, um im heimischen Lager den Winter über als Vitaminspender zu dienen. Dabei konnte man anhand der zahlreichen Sorten einen guten Geschmacksvergleich vor Ort anstellen. Das macht eben sinnvolle Streuobstwirtschaft aus. Alte Sorten erhalten und Vielfalt herstellen. Daran arbeiten die Aktiven der BNS schon seit vielen Jahren auf verschiedenen Flächen rund um Oberdollendorf.
Besonders schön war es, die Kinder und Jugendlichen zu sehen, die mit Freude und Ausdauer an der Apfelernte beteiligt waren.

Wer einmal bei der Pflege von Streuobstwiesen und den Weinbergbrachen dabei sein möchte, ist wie immer herzlich eingeladen. Die Aktionen werden auf der Terminleiste der Internetseite angekündigt.

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Fotos: © Chris Harraß 2015
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Oktober 2015 um 08:44 Uhr
 
Die Ernte wird eingefahren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Donnerstag, den 01. Oktober 2015 um 13:21 Uhr
Die Apfelbäume auf den Streuobstwiesen des BNS hängen voll mit leckeren Äpfeln. All die Arbeit, die wir uns  gemacht haben, wird nun belohnt. Die große Apfelernte findet auf dem Schnitzenbusch in Königswinter-Oberdollendorf statt. Treffpunkt ist Samstag, 10.10. 2015 um 09:00h auf der Streuobstwiese .

Um die Massen ernten zu können, um sie der Vermostung zuzuführen, benötigen wir noch zahlreiche Helfer.  Wer also gerne einmal mitarbeiten möchte, ist herzlich willkommen. Essgeschirr bitte mitbringen, es gibt was deftiges...

Anfragen auch gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Oktober 2015 um 13:36 Uhr
 
Unterstützung erforderlich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 08. September 2015 um 17:13 Uhr
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In diesem Jahr erwarten wir eine Rekordernte von Streuobstäpfeln am 10. Oktober. Die Bäume am Schnitzenbusch hängen voll wie selten. Einige Äste sind schon auseinander gebrochen. Wir haben eine erste Rettungsaktion unternommen, tiefhängende Zweige mit Fichtenstangen abgestützt und abgebrochene Äste beseitigt.
Wir bitten Euch an dieser Stelle noch einmal um sehr zahlreiche Unterstützung bei der Ernte am 10. Oktober auf dem Schnitzenbusch in Oberdollendorf. Es wird ein Fest!! Gäste sind natürlich herzlich willkommen.

Fotos: Chris Harraß
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. September 2015 um 17:26 Uhr
 
Ein weihevoller Tag... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Mittwoch, den 02. September 2015 um 09:27 Uhr

...war es für die Bürgerinitiative am vergangenen Samstag, galt es doch, den neuen Weinbergtraktor mit allen Sponsoren und Gönnern einzuweihen. Am Vormittag war jedoch noch Arbeit angesagt, auf dem ehemaligen Weinberg Zengeling war das hohe Gras zu mähen, damit seltene Kräuter auch eine Chance haben und einer Verbuschung vorgebeugt wird. Dabei wurden bewusst die Randbereiche und einige Inseln vom Balkenmäher verschont, die Schmetterlinge und andere Insekten sollten vom Blütenreichtum profitieren. Das Mähgut wurde wieder in bewährter Art mit Folien talwärts befördert. Erstmals stand auf der Fläche ein Bienenstock, Vereinsmitglied Manfred Schmitz von www.Wiesenkind.de hatte versuchsweise ein Volk hier platziert. Zukünftig sollen einige Völker dazu kommen und für die Bestäubung der Obstbäume sorgen.
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harte Handarbeit: Grasrechen
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der Teststock: Manfred Schmitz begutachtet seine Bienen
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Vorstand der BNS und Sponsoren vor dem neuen Traktor.
alle Fotos: © Ch. Harraß
Am Nachmittag verwandelten die BNS- Aktiven den Aussichtsplatz auf der „Hülle“ in den Dollendorfer Weinbergen in einen kleinen Festplatz, der neue Mc.Cormick Weinbergtraktor wurde offiziell eingeweiht. Vorsitzender Ignaz Schmitz dankte noch einmal allen Sponsoren von der Kreissparkasse, der DM-Stiftung, der Telekom und der Bezirksregierung für die Unterstützung bei der Anschaffung. Mit dem neuen Fahrzeug kann fortan die Arbeit des Vereins im schwierigen Gelände besser und sicherer geleistet werden. Natürlich gab es im Anschluss einen deftigen Imbiss in Form von Spießbraten und Fleischkäse, die von der Metzgerei Holl aus BN-Oberkassel geliefert wurden. Mit Apfelsaft von den Streuobstäpfeln und einer besonderen Edition Apfelwein, ebenfalls von BNS- Äpfeln, wurde auf das neue Arbeitsgerät und eine gute Zukunft für den Verein angestoßen.
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Präsent von der DM-Stiftung
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Schwein von der Sparkasse
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. September 2015 um 10:03 Uhr
 
Und eine Prise Majoran... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 31. Mai 2015 um 21:31 Uhr
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Fotos: Chris Harraß

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Sommerduft lag über dem ehemaligen Weinberg und der jetztigen Streuobstwiese am Dollendorfer Dichberg. Schon in aller Frühe hatten die Aktiven der BNS damit begonnen, das hoch gewachsene Gras auf dem Steilhang zu mähen. Schwierige Arbeit, der schwere Balkenmäher treibt sich zwar kräftig vorwärts, ihn in die richtige Richtung zu dirigieren, verlangte schon die ganze Aufmerksamkeit. Reihe um Reihe fielen die Halme um die Obstbäume, außer Gras enthielt das Mähgut viele Wildkräuter und weil es in der Nacht leicht geregnet hatte, breitete sich der Duft schnell über die ganze Fläche aus. Besonders der wilde Majoran, der jetzt kurz vor der Blüte stand, bestimmte das Aroma.
Als die Fläche frei war, rückten die Naturschützer mit Rechen, Heugabeln und großen Tüchern an. Der Schnitt wurde gehäufelt, dann auf die Tücher geladen und talwärts auf die Rotte befördert. Wo das nicht möglich war, wurde der Weinbergtraktor mit Anhänger eingesetzt. Nach einigen Stunden, unterbrochen durch die obligatorische Erbsensuppenpause mit Blick auf die Weinberge und Ober- und Niederdollendorf, waren die Flächen wieder sauber und boten nun wieder all den anderen Wildkräutern und Tieren Licht und Lebensraum. Ohne diese alljährlichen Pflegemaßnahmen würden die Flächen bald verbuschen und die wichtige Streuobstlandschaft nach und nach verschwinden. Für die nächsten Aktionen sind natürlich wieder Gäste herzlich eingeladen. Die Termine sind immer auf der Homepage ersichtlich.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Juni 2015 um 06:30 Uhr
 
Den Oberbau erneuert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Montag, den 25. Mai 2015 um 22:53 Uhr

...hat die BNS auf ihrer letztlichen Jahreshauptversammlung. So, wie es alle Vereine alljährlich handhaben, war es an der Zeit, die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen und die Personalien im vorstand neu zu ordnen.

Der Schwerpunkt lag natürlich auf der Pflege der Streuobstwiesen auf den Flächen am Schnitzenbusch, am Dichberg und Zengeling. Hier fand nicht nur ein Schnitt der Obstbäume statt, zahlreiche junge Bäume wurden fachmännisch gepflanzt, um den Fortbestand der seltenen Apfelsorten zu gewährleisten. Dabei gab es stets eine fachmännische Anleitung, die auch immer wieder von neuen Interessenten in Anspruch genommen wurde. Einige neue Mitglieder haben auf diese Weise zum Verein gefunden. Der ehemalige Weinberg am Kellerberg trägt keine Obstbäume, wird aber von den Aktiven der BNS von Bewuchs frei gehalten. Außerdem ist es Aufgabe des Vereins, den Weg mitsamt der Trockenstützmauern am Weinberg in einem sicheren Zustand zu halten.
Der Höhepunkt des Jahres war wieder die Apfelernte, diesmal wurde eine kleinere Menge der verschiedenen Apfelsorten geerntet, welche zu hochwertigem Obstbrand verarbeitet wurden.

Eine wichtige Abschaffung stand im letzten Jahr an: Ein neuer Weinbergtraktor ersetzte den in die Jahre gekommenen Holder. Dank finanzieller Unterstützung einiger Sponsoren leistet er nun seinen Beitrag im Verein, um die anfallenden Arbeiten sicherer und effektiver zu erledigen. Unterstützung bei der Reduzierung der Schädlinge bekam die BNS durch eine Nistkastenspende von Dr. Till Macke.

Finanziell ist der Verein laut Kassenbericht gut aufgestellt, wenngleich der neue Schlepper die Kasse arg gebeutelt hat. So wunderte es nicht, dass der Kassenwart eine volle Entlastung erfuhr.

Das Personalkarrusell drehte sich nur wenig, man ist seit Jahren mit einem bewährten Vorstand unterwegs, der die Geschicke des Vereines lenkt. Erster Vorsitzender bleibt Ignaz Schmitz, er wird weiterhin von Dieter Laschewski als zweiter Vorsitzender unterstützt. Thomas Mauel hat das Vereinsgeld offenbar so gut verwaltet, dass er das auch weiterhin tun darf.
Beim Posten des Schriftführers hat es dann einen Wechsel gegeben, nun schreibt Werner Endris alles mit, was auf Sitzungen gesprochen wird und .sorgt damit für eine lückenlose Protokollierung der Vereinsgeschichte. Uwe Lelke sorgt sich weiterhin als Gerätewart um die Einsatzfähigkeit der Maschinen und Geräte, Chris Harraß schreibt die Artikel auf der Website und hält den Kontakt zur Presse. Eberhard Wegner unterstützt den Vorstand als Beisitzer, der bisherige Kassenprüfer, Dr., Arnold Streit wird nach 2-jähriger Tätigkeit von seiner Frau Dr. Beate Streit abgelöst.
Für 25 jährige Mitgliedschaft wurden Jörg Brüßler und Michael Gerstberger mit je einer Flasche „Guerilla-Wein“ geehrt, bei dessen Lese einige Mitglieder des BNS beteiligt waren.

Somit hatte die BNS wieder einen funktionierenden Vorstand und konnte sich im Anschluss einem Vortrag der Siebengebirgsimker Manfred Schmitz und Kay Thiel über die wertvolle Funktion der Honigbienen bei der Bestäubung der Obstbäume in der Region widmen.

Die Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V. ist also für die nächsten Jahre gut aufgestellt und kann effektiv in den Streuobstflächen des Siebengebirges arbeiten.


 
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