Bürgerinitiative Naturschutz-Siebengebirge e.V.

Die Post als "Stammhalter"

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Fotos :© Chris Harraß

Der Herbst ist auch für die BNS eine Zeit, neue Obstbäume in die Erde zu bringen. Unterstützt wurden die Aktiven von Mitarbeitern der Deutschen Post, die wieder mit Elan und Freude einige junge, kräftige Apfelstämmchen in die Erde am Schnitzenbusch in Oberdollendorf brachten. Aber auch die Drahtkäfige der zuletzt gepflanzten jungen Bäume mussten überarbeitet werden. Einiges an Brombeeren und anderer Kräuter hatte sich darin entwickelt. Mit Hacke und Schere wurden die Käfige wieder gesäubert und, wo es erforderlich war sogar erhöht, um die Stämme künftig vor dem Verbiss durch die beweidenden Ziegen und des dazu gehörenden Esels zu schützen.
Zum ersten mal kam der nagelneue Anhänger der Initiative zum Einsatz, der eine wesentlich sicherere Arbeit als der Vorgänger auf der Wiese gewährleistet. Die Beschaffung wurde u. a. durch eine großzügige Spende der Dollendorfer Didier-Werke ermöglicht.
Die Holzfäller des Vereins rückten einem pilzbefallenen Apfelbaumveteran mit der Motorsäge zu Leibe. Das befallene Holz musste zügig von der Fläche entfernt werden, um Infektionen der Bestände zu vermeiden. Künftig wird er als Rohmaterial für Kunsthandwerk und als Brennholz dienen.

Die fast 30 Aktiven schafften bis zum traditionellen Mittagseintopf aus dem Rottentopf einen großen Teil der Arbeiten, begünstigt durch das herrliche Herbstwetter. Heute zeigte sich wieder einmal, dass eine solch große Menge an anfallenden Arbeiten sehr gut mit dem modernen Equipment des Vereins zu bewerkstelligen ist. Am Ende sahen die Bäume wieder proper aus und trösteten ein wenig über den in diesem Jahr ausgefallenen Ernteertrag hinweg. 2020 wird dann wieder mit einem fruchtbaren Apfeljahr gerechnet.