Baum fällt!!! aber richtig!
![]() Fällschnitt Fotos: © Chris Harraß |
![]() Anzeichnen der Bruchkante |
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| Besprechung des Fällergebnisses | Der Greifzug beim Einsatz |
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Bei der Arbeit auf den Streuobstwiesen oder auf der steilen Weinbergbrache kommt es immer wieder mal vor, dass mehr oder weniger große Bäume gefällt werden müsen. Meist aus Gründen der Standfestigkeit, oder weil sie aus ökologischer Sicht entnommen werden müssen. Dann ist der Einsatz der Kettensäge gefragt. Der Umgang mit diesem „Hölleninstrument“ birgt einige Gefahren, die es für den Betreiber zu minimieren gilt. Damit das gelingt, haben Mitglieder der BNS einen Kettensägelehrgang beim Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft absolviert. Unter sachkundiger Anleitung von Förster Marc Redemann und Forstwirtschaftsmeister Jörg Olbert wurden am ersten Tag die nötigen Kenntnisse der Geräte, Fälltechniken und Sicherheitsaspekte vermittelt. Am zweiten Tag ging es dann ausgewählten Bäumen im Wald an den Stamm. Mit gezielten Schnitten und unter Einschätzung des Geländes und der Beschaffenheit des Baumes setzten die Teilnehmer Fallkerb, Bruchkante und dann den Fällschnitt. Mehr oder weniger präzise fielen die Stämme dahin, wo sie sollten. Am Stumpen konnte dann vermittelt werden, wie die Sägeführung den Fall des Baumes beeinflusst hatte, um es beim nächsten Versuch besser zu machen. Nicht immer wird ein Baum mit der gleichen Technik gefällt, je nach Stamm und Fallsituation leisteten Fällheber oder die Haltebandtechnik gute Dienste. Zum Abschluss produzierte der Verfasser sogar noch einen sog. „Hänger“, also einen Baum, der nach dem Fällen in einer Astgabel eines Nachbarbaumes hängen blieb. Da davon eine erhebliche Gefahr ausging, musste er mittels eines herangeschleppten Greifzuges befreit werden. |
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