Bürgerinitiative Naturschutz-Siebengebirge e.V.

  • Ziele und Aufgaben der Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge

    Die Streuobstwiesen und Weinbergsbrachen im Siebengebirge, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Drachenfels, sind einzigartige Biotope mit hoher „Biologischer Vielfalt“ und ein prägendes Bild unserer Heimat, das es nachhaltig für zukünftige Generationen zu erhalten gilt.  Dafür setzt sich die 1985 gegründete Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V. (BNS) seit nunmehr über 30 Jahren ein.

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  • Entstehung des BNS


    Die Bürgerinitiative gründete sich im Jahre 1985. Anlaß war das gemeinsame Interesse von Bürgern, einen geplanten Kreisjugendzeltplatz im Naturschutzgebiet Siebengebirge zu verhindern...

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  • Informationen zu unseren Aktionen


    Der heute ca. 200 Mitglieder umfassende Verein (von denen ca. 35 "aktiv" sind) entstand 1985 als Reaktion auf die Planung eines Kreisjugendzeltplatzes im Naturschutzgebiet. Die Erschließungsmaßnahmen hätten die Zerstörung eines Feuchtbiotops ...

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  • BNS-Mitgliedschaft

    Sie können gerne bei uns Mitglied werden für nur 12 Euro Jahresbeitrag. Wie, erfahren Sie hier...

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  • Unsere Bankverbindung


    Spenden- und Girokonto: Auf Anfrage:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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  • Haben Sie Fragen ?


    Dann wenden Sie sich an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! des BNS.

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Die Post als "Stammhalter"

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Fotos :© Chris Harraß

Der Herbst ist auch für die BNS eine Zeit, neue Obstbäume in die Erde zu bringen. Unterstützt wurden die Aktiven von Mitarbeitern der Deutschen Post, die wieder mit Elan und Freude einige junge, kräftige Apfelstämmchen in die Erde am Schnitzenbusch in Oberdollendorf brachten. Aber auch die Drahtkäfige der zuletzt gepflanzten jungen Bäume mussten überarbeitet werden. Einiges an Brombeeren und anderer Kräuter hatte sich darin entwickelt. Mit Hacke und Schere wurden die Käfige wieder gesäubert und, wo es erforderlich war sogar erhöht, um die Stämme künftig vor dem Verbiss durch die beweidenden Ziegen und des dazu gehörenden Esels zu schützen.
Zum ersten mal kam der nagelneue Anhänger der Initiative zum Einsatz, der eine wesentlich sicherere Arbeit als der Vorgänger auf der Wiese gewährleistet. Die Beschaffung wurde u. a. durch eine großzügige Spende der Dollendorfer Didier-Werke ermöglicht.
Die Holzfäller des Vereins rückten einem pilzbefallenen Apfelbaumveteran mit der Motorsäge zu Leibe. Das befallene Holz musste zügig von der Fläche entfernt werden, um Infektionen der Bestände zu vermeiden. Künftig wird er als Rohmaterial für Kunsthandwerk und als Brennholz dienen.

Die fast 30 Aktiven schafften bis zum traditionellen Mittagseintopf aus dem Rottentopf einen großen Teil der Arbeiten, begünstigt durch das herrliche Herbstwetter. Heute zeigte sich wieder einmal, dass eine solch große Menge an anfallenden Arbeiten sehr gut mit dem modernen Equipment des Vereins zu bewerkstelligen ist. Am Ende sahen die Bäume wieder proper aus und trösteten ein wenig über den in diesem Jahr ausgefallenen Ernteertrag hinweg. 2020 wird dann wieder mit einem fruchtbaren Apfeljahr gerechnet.

Zu Gast im Landtag

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Die NRW-Stiftung und der Präsident des Landtages in Düsseldorf hatte die Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge
aus Oberdollendorf zum Parlamentarischen Abend in den Bürgersaal des Landtages eingeladen. Anlass war die
besondere Wertschätzung, die die NRW-Stiftung der Arbeit der Naturschützer entgegenbringt. Eine Abordnung des
Vorstandes hatte dort die Möglichkeit, mit einem Infostand im Gespräch mit den Abgeordneten die Arbeit der BNS zu
erläutern. Vorsitzender Ignaz Schmitz referierte in einer Talkrunde den Werdegang und die Bedeutung der Vereinsarbeit
für den Naturschutz im Siebengebirge. Natürlich wurde zum Abschluss des Gespräches der Apfelwein von den
Streuobstwiesen des Oberdollendorfer Schnitzenbusches verkostet, den sich u. a. die Geschäftsführerin der NRWStiftung,
Martina Grote und der Vorstand Eckard Uhlenberg schmecken ließen.
Die Delegation reiste mit dem guten Gefühl heim ins Siebengebirge, die ohnehin guten Verbindungen zur NRWStiftung
ausgebaut und bei vielen interessierten Abgeordneten die Notwendigkeit einer Naturschutzförderung erläutert
zu haben.

Mal ordentlich durchgewischt...


Das Jahr ist halb rum, Zeit also, die Gerätschaften der BNS für die Spätsommer-und Wintersaison fit zu machen. Deswegen trafen sich die Aktiven in der Garage des Vereines. Was im Laufe des Jahres beiseite gestellt wurde, fand einen neuen, ordentlichen Platz, Traktoren und Anhänger wurden gewartet und gereinigt. Einige praktische Umbauten in der Werkstatt lassen kleinere Instandsetzungen fortan schneller fertig werden. Natürlich gab es wieder einen geselligen Imbiss, der traditionelle Eintopf musste heute aufgrund der Wärme durch kalte Küche ersetzt werden. Erfreulicherweise konnten einige neue Mitglieder begrüßt werden, die sogleich kräftig mit Hand anlegten. Nach ein paar Stunden präsentierte sich die „Base“ wieder proper und aufgeräumt.
Der Tag wurde gekrönt von der überraschenden Auszeichnung der BNS für das „tolle Engagement zum Schutz der Biodiversität“ durch die GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit).


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In der Kürze liegt die Würze!

In der Kürze liegt die Würze...
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...und die wehte sanft über die Wiese am Oberdollendorfer Dichberg. Der ehemalige Schulweinberg ist nicht nur eine kleine aber feine Streuobstwiese, hier wachsen auch viele wertvolle Kräuter wie Knabenkraut, wilder Majoran, einige Lilienarten und eben auch der Weinberglauch, der gerade jetzt im Wachstum ist. Damit die Kräuter weiterhin wachsen können, muss die Wiese regelmäßig gemäht werden. Dazu fanden sich trotz des regnerischen Wetters ein tapferes Dutzend zur Mahd und zur Abfuhr des Schnittgutes ein. Eben jener Lauch verbreitete einen würzigen Knoblauchduft über die Fläche. Wie üblich mähten einige Aktive mit dem Balkenmäher die steilen Stellen vor, mit dem Freischneider wurden die Bäume freigeschnitten. Das Mähgut beförderten wir mittels Plane talwärts auf die Rotte. Natürlich blieben wieder einige Inseln stehen, damit sich darauf alle Kräuter bis zur Reife entwickeln und den Tieren Nahrung geben können.
Am Eingang zum Dichberg stellten wir eine Infotafel auf, die zukünftig über unsere Arbeit informieren wird.
Das obligatorische rustikale Mittagessen wurde diesmal in der Garage der BNS aufgetischt, was dem Informationsaustausch und der guten Laune keinen Abbruch tat.

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Fotos: © Chris Harraß BNS

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Die Post kann auch Bäume pflanzen...

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Die grauen Regenwolken haben sich auf einmal verzogen, auf dem Schnitzenbusch tut sich etwas. Die BNS-Aktivisten, ergänzt durch eine Gruppe von Bediensteten der DHL-Deutsche Post AG aus Köln. Sie hatten einige Apfelbäume gesponsert und waren persönlich angereist, um sie nun fachgerecht in die Erde zu bringen. Alles war gut vorbereitet: Maschendraht verschiedener Weite für die Wurzelkörbe gegen den Mausfraß und die Stützkäfige, Pfähle und diverses Werkzeug war auf der Streuobstwiese. Vorsitzender Ignaz Schmitz teilte die Arbeitsgruppen ein und erklärte den Gästen die Vorgehensweise: Wie werden die neuen Bäume an Wurzeln und Geäst beschnitten, wie wird die Pflanzgrube ausgehoben und die Drahtkörbe für die Wurzelballen gebogen?
Das anhaltende nasse Wetter der vergangenen Tage machte das bereiten der Pflanzlöcher zu einer matschigen Angelegenheit. Das hohe Grundwasser auf der Hanglage füllte sie rasch bis zum Rand mit Wasser. Einige brauchbare Stellen wurden dann doch gefunden, wo die Nässe erträglich war und die Pflanzaktion beginnen konnte. Die jungen Stämmchen standen in den Löchern, mittels Pfahlramme kamen die Stützpfosten in die Erde, exakt nach der Baumhöhe und der Erreichbarkeit der später hier weidenden Ziegenherden bemessen. Nach dem Fixieren der Stämmchen mittels Sisalschnur bekamen die Käfige ihre Drahtverkleidung und wurden verschlossen. Zur Mittagszeit erfreute man sich wieder an der urigen Erbsensuppe und konnte Erfahrungen zur Streuobstpflege austauschen. Dies war bestimmt nicht die letzte Aktion, die zusammen mit den Bediensteten der Post veranstaltet wurde. Es wurden schon Besuchsabsichten verkündet, „seinen“ Apfelbaum besuchen zu wollen und irgendwann vielleicht leckere Äpfel davon zu ernten. Herzlich willkommen, jederzeit!Fotos: © chris harraß

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