Und der Regen kam nicht...
10 neue Apfelbäume alter Sorten sollten heute eigentlich in die Erde unseres neuerworbenen Wiesengrundstückes kommen aber der vermeintliche starke, angekündigte Regen ließ alle Planung wertlos werden.
Also planten wir völlig neu, Arbeit gibt es immer genügend auf den Flächen. 27 wackere Mitstreiter fanden sich, bei durchaus passablem Wetter, auf der Wiese am Schnitzenbusch ein. Vom angekündigten Regen keine Spur. Neue Aufgaben wurden verteilt: Misteln aus den Bäumen schneiden, die grobe Aushuberde für die vorher mittels Bagger ausgehobenen Pflanzlöcher zerkrümeln und mit Hornspäne gedüngter Pflanzerde vermischen. 
Aufbereiten der Aushuberde für die Pflanzlöcher

Windbruchholz wird beiseite geschafft

Die Baumscheiben der Jungbäume werden gereinigt
Bei den Jungbäumen mussten die Bindestricke kontrolliert und die Baumscheiben vom Wildwuchs befreit werden. Die Stürme des Winters hatten einiges an Windbruch bei den alten Apfelbäumen hinterlassen. Um weitere Ausbrüche und Stolperfallen durch Geäst zu vermeiden, rückten die Kettensägen an und sorgten für Ordnung auf der Fläche. Das abgesägte Altholz fand am Rande der Streuobstwiese in Form einer „Bentjeshecke“ eine neue Funktion, um unnötiges Betreten der Wiese zu erschweren und den kleinen Wildtieren einen Unterschlupf zu bieten. Nach einigen Stunden war ein Großteil der anstehenden Arbeiten erledigt. Aufgrund der dann doch noch aufziehenden dunklen Wolken fand das traditionelle Eintopfessen in der trockenen Garage statt. Gerade noch rechtzeitig, denn just setzte leichter Regen ein.
Der Pflanztermin wird nachgeholt, die jungen Bäume stehen gut versorgt weiterhin in der Baumschule.
© Text und Fotos.Chris Harraß