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In Zukunft stachelig!

| Chris Harraß

Unsere Liegenschaften rund um Oberdollendorf sind flach, hangig, steil oder sogar sehr steil. Zu letzteren gehört zweifelsohne der Zengeling, in der Nähe der Dollendorfer Weinberge. Aufgrund seiner Schräge wird er nur selten von uns bearbeitet, mindestens einmal im Jahr ist mit der Mahd ein schwieriger Einsatz notwendig. Mit unserem bewährten schweizer Bergbauern-Balkenmäher ist das meistens recht gut zu schaffen, jedoch erfordert das viel Kraft und Geschicklichkeit, um ihn am Abgleiten Richtung Tal zu hindern.

Heute wurden zum ersten Mal die neu angeschafften Stachelwalzen an die Räder des betagten „Bucher“ montiert. Bald stellte sich ein völlig neues Mähgefühl ein, jegliches Abrutschen wurde unterdrückt und die Stacheln hielten die Maschine zuverlässig in der Spur. Ein großer Gewinn für die Sicherheit bei unserer Arbeit.

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Das Mähgut musste dann natürlich noch zusammen gerecht und mittel unserer bewährten „Rutschplanen“-Technik talwärts auf die Rotte befördert werden. Das erledigten das emsige Dutzend der aktiven Mitglieder. Die schlecht zugänglichen Ecke der verkrauteten Wiese erfuhren eine Behandlung mit dem Freischneider. Einige wenige Stunden später war alles abgeräumt, das Mittagessen verzehrt und die Streuobstwiese, mit Ausnahme einiger Kräuterinseln, in einem zustand, wo sich schwache Kräuter und Offenland-Tiere gut entwickeln können. Zugleich zeigte der ehemalige Weinberg sehenswerte herbstliche Früchte, Tiere und Blüten.

Fotos: © Chris Harraß, BNS

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