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Auf den Busch geklopft...

| Chris Harraß

Ein Umstand ist allen unseren Streuobstflächen gemein, wenn sie nicht permanent gepflegt werden, verbuschen sie und der undurchdringliche Wald und das Dornengestrüpp nehmen überhand. Speziell die neophytischen Arten wie Robinien weiten den Wald immer mehr aus und nehmen den mageren Wiesen das Licht. Gerade das wird aber für eine gesunde Vielfalt von Gräsern, Kräutern und vielen Kleintieren benötigt. Um diese Entwicklung einzudämmen, rücken wir ab und an mit allerhand Holzfällergeschirr und Freischneidegerät dem Wildwuchs zuleibe.
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An diesem Samstag fanden sich fast 2 Dutzend Aktive auf dem Zengeling, einem alten Schulweinberg, ein und sägten, schnitten und räumten das zum Teil sehr dichte Strauchwerk und kleinere Bäume ab. Das dünne Schnittgut wurde als „Bentjeshecke“ gestapelt, die Stämme separat zum verrotten gesammelt. Hier zeigte sich, dass sich die zunehmende Anschaffung von akkubetriebenen Werkzeugen als sehr praktisch und sicher bei der Handhabung durch weniger geübte Landschaftspfleger erwies.

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Fotos: © Chris Harraß/ BNS
Die Arbeiten, die regelmäßig im Rahmen des Vertragsnaturschutzes ausgeführt werden, brachten am Ende des Einsatzes eine rekultivierte Fläche von mehreren hundert Quadratmetern ein.
Der engagierte Einsatz der Akteure aller Altersklassen konnte natürlich wieder mit einem kräftigen Eintopfgericht belohnt werden.