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Ab in den Saftladen...

| Chris Harraß

Ok, es war ein heißer und trockener Sommer, die Apfelbäume auf dem Schnitzenbusch sahen schon sehr gestresst aus, aber dennoch kam bei der diesjährigen Ernte ein erkleckliche Menge an Äpfeln zustande, die nun in der Mosterei zu leckerem Apfelsaft verwandelt werden. Kleiner waren die Früchte und weniger zahlreich aber von guter Qualität. Ab zwei Tagen schüttelten und sammelten jeweils fast 30 aktive Naturschützer bei bestem Wetter die süßen Früchte auf und deponierten sie in einem bereitgestellten Container, der sich immerhin zu einem Dreiviertel füllte. Leider dezimierte sich diese Ausbeute bis zum nächsten Tag um eine kleine Menge durch Diebstahl.
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Schonend geschüttelt, per Hand geborgen und mit Körben in die Sammelbox befördert
Fotos: © Chris Harraß/BNS
Für einige der älteren, fast 100jährigen Bäume bedeutete die gute Ausbeute zu viel Gewicht, so dass längere Äste mitsamt Äpfeln abbrachen. Schuld war die lange Trockenheit und die damit einher gehende schwindende Elastizität. Schon im Vorfeld hatten wir kritische Bäume mit langen Stangen unterstützt.
Im nächsten Winter werden wir die alten Obstgehölze unterstützend kappen, damit Abbrüche weitgehend minimiert werden.
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Gemeinsam im Einsatz für den Naturschutz

Wie meist bei den Ernteterminen, konnten wir einige Familien mit jungen Kindern begrüßen, die uns mit Feuereifer unterstützten. Bei derartigen Arbeitseinsätzen wird oft der Grundstein für einen spätere Begeisterung für die Naturschutzarbeit gelegt. Nicht zu kurz kam wiederum der gesellige Teil der Arbeit, mit leckerem Gebäck und einem kräftigen Eintopf aus dem Rottentopf konnten neue Kontakte geknüpft oder gepflegt werden.