Bürgerinitiative Naturschutz-Siebengebirge e.V.

  • Ziele und Aufgaben der Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge

    Die Streuobstwiesen und Weinbergsbrachen im Siebengebirge, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Drachenfels, sind einzigartige Biotope mit hoher „Biologischer Vielfalt“ und ein prägendes Bild unserer Heimat, das es nachhaltig für zukünftige Generationen zu erhalten gilt.  Dafür setzt sich die 1985 gegründete Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V. (BNS) seit nunmehr über 30 Jahren ein.

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  • Entstehung des BNS


    Die Bürgerinitiative gründete sich im Jahre 1985. Anlaß war das gemeinsame Interesse von Bürgern, einen geplanten Kreisjugendzeltplatz im Naturschutzgebiet Siebengebirge zu verhindern...

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  • Informationen zu unseren Aktionen


    Der heute ca. 200 Mitglieder umfassende Verein (von denen ca. 35 "aktiv" sind) entstand 1985 als Reaktion auf die Planung eines Kreisjugendzeltplatzes im Naturschutzgebiet. Die Erschließungsmaßnahmen hätten die Zerstörung eines Feuchtbiotops ...

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  • BNS-Mitgliedschaft

    Sie können gerne bei uns Mitglied werden für nur 12 Euro Jahresbeitrag. Wie, erfahren Sie hier...

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  • Unsere Bankverbindung


    Spenden- und Girokonto: Auf Anfrage:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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  • Haben Sie Fragen ?


    Dann wenden Sie sich an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! des BNS.

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Mal ordentlich durchgewischt...


Das Jahr ist halb rum, Zeit also, die Gerätschaften der BNS für die Spätsommer-und Wintersaison fit zu machen. Deswegen trafen sich die Aktiven in der Garage des Vereines. Was im Laufe des Jahres beiseite gestellt wurde, fand einen neuen, ordentlichen Platz, Traktoren und Anhänger wurden gewartet und gereinigt. Einige praktische Umbauten in der Werkstatt lassen kleinere Instandsetzungen fortan schneller fertig werden. Natürlich gab es wieder einen geselligen Imbiss, der traditionelle Eintopf musste heute aufgrund der Wärme durch kalte Küche ersetzt werden. Erfreulicherweise konnten einige neue Mitglieder begrüßt werden, die sogleich kräftig mit Hand anlegten. Nach ein paar Stunden präsentierte sich die „Base“ wieder proper und aufgeräumt.
Der Tag wurde gekrönt von der überraschenden Auszeichnung der BNS für das „tolle Engagement zum Schutz der Biodiversität“ durch die GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit).


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In der Kürze liegt die Würze!

In der Kürze liegt die Würze...
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...und die wehte sanft über die Wiese am Oberdollendorfer Dichberg. Der ehemalige Schulweinberg ist nicht nur eine kleine aber feine Streuobstwiese, hier wachsen auch viele wertvolle Kräuter wie Knabenkraut, wilder Majoran, einige Lilienarten und eben auch der Weinberglauch, der gerade jetzt im Wachstum ist. Damit die Kräuter weiterhin wachsen können, muss die Wiese regelmäßig gemäht werden. Dazu fanden sich trotz des regnerischen Wetters ein tapferes Dutzend zur Mahd und zur Abfuhr des Schnittgutes ein. Eben jener Lauch verbreitete einen würzigen Knoblauchduft über die Fläche. Wie üblich mähten einige Aktive mit dem Balkenmäher die steilen Stellen vor, mit dem Freischneider wurden die Bäume freigeschnitten. Das Mähgut beförderten wir mittels Plane talwärts auf die Rotte. Natürlich blieben wieder einige Inseln stehen, damit sich darauf alle Kräuter bis zur Reife entwickeln und den Tieren Nahrung geben können.
Am Eingang zum Dichberg stellten wir eine Infotafel auf, die zukünftig über unsere Arbeit informieren wird.
Das obligatorische rustikale Mittagessen wurde diesmal in der Garage der BNS aufgetischt, was dem Informationsaustausch und der guten Laune keinen Abbruch tat.

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Fotos: © Chris Harraß BNS

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Die Post kann auch Bäume pflanzen...

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Die grauen Regenwolken haben sich auf einmal verzogen, auf dem Schnitzenbusch tut sich etwas. Die BNS-Aktivisten, ergänzt durch eine Gruppe von Bediensteten der DHL-Deutsche Post AG aus Köln. Sie hatten einige Apfelbäume gesponsert und waren persönlich angereist, um sie nun fachgerecht in die Erde zu bringen. Alles war gut vorbereitet: Maschendraht verschiedener Weite für die Wurzelkörbe gegen den Mausfraß und die Stützkäfige, Pfähle und diverses Werkzeug war auf der Streuobstwiese. Vorsitzender Ignaz Schmitz teilte die Arbeitsgruppen ein und erklärte den Gästen die Vorgehensweise: Wie werden die neuen Bäume an Wurzeln und Geäst beschnitten, wie wird die Pflanzgrube ausgehoben und die Drahtkörbe für die Wurzelballen gebogen?
Das anhaltende nasse Wetter der vergangenen Tage machte das bereiten der Pflanzlöcher zu einer matschigen Angelegenheit. Das hohe Grundwasser auf der Hanglage füllte sie rasch bis zum Rand mit Wasser. Einige brauchbare Stellen wurden dann doch gefunden, wo die Nässe erträglich war und die Pflanzaktion beginnen konnte. Die jungen Stämmchen standen in den Löchern, mittels Pfahlramme kamen die Stützpfosten in die Erde, exakt nach der Baumhöhe und der Erreichbarkeit der später hier weidenden Ziegenherden bemessen. Nach dem Fixieren der Stämmchen mittels Sisalschnur bekamen die Käfige ihre Drahtverkleidung und wurden verschlossen. Zur Mittagszeit erfreute man sich wieder an der urigen Erbsensuppe und konnte Erfahrungen zur Streuobstpflege austauschen. Dies war bestimmt nicht die letzte Aktion, die zusammen mit den Bediensteten der Post veranstaltet wurde. Es wurden schon Besuchsabsichten verkündet, „seinen“ Apfelbaum besuchen zu wollen und irgendwann vielleicht leckere Äpfel davon zu ernten. Herzlich willkommen, jederzeit!Fotos: © chris harraß

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Am Schnitzenbusch ist Schnittaktion...



Gut sah sie nicht aus, die Wetterprognose, aber es war wie fast immer, zum ersten Schneideeinsatz auf dem Schnitzenbusch wurde das Wetter stabil und wir konnten mir der Arbeit beginnen. Einige neue Interessenten und Mitglieder wurden begrüßt und mit entsprechendem Gerät ausgestattet. Die jüngeren Apfelbäume benötigten einen Erziehungsschnitt, aus den älteren wurden diverse Winterschäden entfernt. In mehreren Gruppen erfolgte für die neuen Gäste eine Einweisung in den Baumschnitt und die Bearbeitung der Schutzkäfige. Hier kam auch das neue akkubetriebene Schnittgerät zum Einsatz, das die Arbeit wesentlich kräfteschonender gestaltete.

Natürlich fand man sich wieder zum mittäglichen Eintopfessen zusammen, auch immer ein Ort des fachlichen und persönlichen Austausches.

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Leider kein Preis für uns...

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Präsentation der Projekte
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Zum Trost noch ein gemeinsames Foto mit der Staatssekretärin in der Düsseldorfer Staatskanzlei, Andrea Milz

Foto: © Andrea Bowinkelmann 

Ein bisschen wie bei einer Oscar-Verleihung war das Gefühl als nominierte Initiative für uns schon, als wir zur Engagement-Preisverleihung 2018 nach Düsseldorf anreisten. Eine gute Chance hatten wir uns ausgerechnet, weil unsere Naturschutzarbeit neben den anderen Ehrenamtlern besonders war. Letztlich wurden aber eben diese, mehrheitlich mit „Stadtteilprojekten“ befassten Gruppierungen mit den Preisen der Jury, des Internet-Votings und dem Sonderpreis der NRW-Stiftung bedacht. Der Schwerpunkt der Jury lag ein wenig mehr bei diesen Projekten, als beim Naturschutz,wenn auch sehr knapp.
Wir nehmen dennoch viele gute Eindrücke und Vorteile aus dieser ganzjährig laufenden Aktion mit. Immerhin sind wir wegen unserer Arbeit aus über 260 Bewerbern aus NRW als einer von 12 ausgewählt und als Engagement des Monats November 2018 geehrt worden. Viel mediale Aufmerksamkeit hat im Laufe des Jahres zu verstärktem Interesse an einer Mitarbeit und Sponsoring geführt. Das alles hat uns in unserer Arbeit bestätigt und ermutigt, diesen Weg so weiter zu gehen.
Für Ihre/Eure Unterstützung möchten wir uns herzlich bedanken und laden natürlich jedermann dazu ein, sich an unseren diversen Aktionen zu beteiligen.