Bürgerinitiative Naturschutz-Siebengebirge e.V.

  • Ziele und Aufgaben der Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge

    Die Streuobstwiesen und Weinbergsbrachen im Siebengebirge, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Drachenfels, sind einzigartige Biotope mit hoher „Biologischer Vielfalt“ und ein prägendes Bild unserer Heimat, das es nachhaltig für zukünftige Generationen zu erhalten gilt.  Dafür setzt sich die 1985 gegründete Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V. (BNS) seit nunmehr über 30 Jahren ein.

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  • Entstehung des BNS


    Die Bürgerinitiative gründete sich im Jahre 1985. Anlaß war das gemeinsame Interesse von Bürgern, einen geplanten Kreisjugendzeltplatz im Naturschutzgebiet Siebengebirge zu verhindern...

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  • Informationen zu unseren Aktionen


    Der heute ca. 200 Mitglieder umfassende Verein (von denen ca. 35 "aktiv" sind) entstand 1985 als Reaktion auf die Planung eines Kreisjugendzeltplatzes im Naturschutzgebiet. Die Erschließungsmaßnahmen hätten die Zerstörung eines Feuchtbiotops ...

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  • BNS-Mitgliedschaft

    Sie können gerne bei uns Mitglied werden für nur 12 Euro Jahresbeitrag. Wie, erfahren Sie hier...

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  • Unsere Bankverbindung


    Spenden- und Girokonto: Auf Anfrage:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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  • Haben Sie Fragen ?


    Dann wenden Sie sich an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! des BNS.

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BNS ist das NRW-Engagement des Monats Oktober

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Foto: © Jonas Harraß  
 Die „Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge“ wurde von der Staaskanzlei NRW und der NRW-Stiftung im Rahmen des NRW-Engagementpreises 2018 als „Engagement des Monats Oktober 2018“ ausgezeichnet. Auf der Streuobstwiese des Vereines am Schnitzenbusch in Königswinter-Oberdollendorf überreichte Andreas Kersting, Leiter des Referates Bürgerschaftliches Engagement der Düsseldorfer Staatskanzlei, die Urkunde an die Naturschützer. Dabei konnte die Arbeit, die auf den Streuobstwiesen und Weinbergbrachen rund um Oberdollendorf seit über 30 Jahren geleistet wird, begutachtet werden. Die BNS ist u.a. am Dollendorfer Kellerberg, einem aufgelassenen Weinberg, tätig.  Hier geht es um die Offenhaltung einer Weinbergbrache, damit seltene Tiere und Pflanzen gedeihen können. Auf den Streuobstwiesen werden alte Apfelsorten gepflegt und nachgepflanzt. Auf einigen besonders steilen Wiesen wird ein- bis zweimal jährlich gemäht, um die Verbuschung zurück zu drängen und Insekten und besonderen Pflanzen Lebensraum zu geben.
Die Bürgerinitiative hatte sich erfolgreich für den Engagementpreis NRW 2018 beworben und steht mit elf weiteren Projekten in der Endrunde für den Preis, der unter dem Motto „Engagement schafft Begegnung – zusammen fü lebendige Gemeinschaften auf dem Dorf und im Quartier“ steht und Ende 218 verliehen wird. Der Engagementpreis NRW wird von der Staatskanzlei NRW und der Nordrhein-Westfalen.stiftung Naturschutz, Heimatund Kulturpflege vergeben. Mit der Auszeichnung werden vorbildliche Projekte des bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt.

 

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Foto: © Chris Harraß
In der dm-filiale in Oberdollendorf konnten wir die dm-Kunden über unsere Bürgerinitiative und unser lokales Engagement im Naturschutz Siebengebirge informieren. Die Kunden hatten die Möglichkeit, zwischen zwei Vereinen, die sich für die Gemeinschaft ehrenamtlich engagieren, zu wählen. Bei dieser Wahl haben wir die meisten Stimmen erhalten und wir durften uns über eine Spende von 600,00 Euro freuen.Vielen Dank an alle, die für uns gestimmt haben.

 

Gras ab, Kopf voll...

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Fotos: Jonas Harraß

Manchmal gibt es mehr Termine, als Personal zur Verfügung steht, da ist Teilung angesagt!
Ein Teil (der überwiegende, über 20 Aktive!) mähte auf der Streuobstwiese am Zengeling in Oberdollendorf. Das hochstehende Gras und Kraut hielt den ca. fünfzehn Mitgliedern nicht lange stand und schuf wieder Platz für seltene Pflanzen und Tiere. In der Steillage war die Arbeit schon beschwerlich, mittels besonderer Planentechnik konnte das Mähgut aber zügig auf die Rotte befördert werden.

Eine Abordnung des Vorstandes schulte sich derweil in Münster. Auf Einladung der Nrw-Stiftung und der NRW-Staatskanzlei wurde den Engagementspreis2018 -nominierten Organisationen effizente Arbeitsweise in Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit vermittelt. Verbunden mit einer gemeinsamen Stadtführung ergaben sich viele neue Erkenntnisse und Vernetzungsmöglichkeiten.

Ab Anfang Oktober beginnt dann die Online-Abstimmung und Anfang Dezember werden dann die Preisträger verkündet. Genauere infürmationen zur Abstimmung werden noch bekannt gegeben.

     

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Fotos: Chris Harraß /Thomas Mauel

Bitte recht freundlich...

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„Tue Gutes und sprich darüber...“ Ein etwas abgegriffener Spruch und doch haben wir heute genau das getan. Den Mähtermin auf dem ehemaligen Dollendorfer Schulweinberg, dem Dichberg, haben wir als Palette genutzt, den verschiedenen Medien eine Gelegenheit zum Fotoshooting zu geben. Bedingt durch unsere diesjährige Nominierung zum NRW-Ehrenamtspreis berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger über unsere Tätigkeit in Sachen Streuobstwiesen. Die Deutsche Post steckte uns in ihre gelben Engagement-Shirts und die NRW-Stiftung hatte eine Agentur beauftragt, eine Fotopräsentation für einen Ehrenamtspreis-Prospekt zu erstellen. So wurde die Arbeit auf dem Dichberg mehrfach unterbrochen, um wieder fotogerecht zu posieren, am Ende aber war alle Arbeit geschafft: Der überwiegende Teil der Wiese war vom hohen Grasbewuchs befreit, die Fotos waren geschossen und der Spaß blieb nicht auf der Strecke. Zwischendurch bekamen wir noch zufällig Besuch eines Bonner Kinderprojektes, dem wir unseren eigenen Apfelsaft zum Kosten geben und einen Einblick in unsere Arbeit im Steilhang vermitteln konnten. Keine Frage, dass wir wieder einmal ein herrliches Wetter hatten, das wir hoch über dem Rheintal beim traditionellen Eintopf genossen.

Fotos: © Chris Harraß

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Baum fällt!!! aber richtig!

 

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Fällschnitt
Fotos: © Chris Harraß
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Anzeichnen der Bruchkante
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Besprechung des Fällergebnisses Der Greifzug beim Einsatz

Bei der Arbeit auf den Streuobstwiesen oder auf der steilen Weinbergbrache kommt es immer wieder mal vor, dass mehr oder weniger große Bäume gefällt werden müsen. Meist aus Gründen der Standfestigkeit, oder weil sie aus ökologischer Sicht entnommen werden müssen. Dann ist der Einsatz der Kettensäge gefragt. Der Umgang mit diesem „Hölleninstrument“ birgt einige Gefahren, die es für den Betreiber zu minimieren gilt. Damit das gelingt, haben Mitglieder der BNS einen Kettensägelehrgang beim Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft absolviert. Unter sachkundiger Anleitung von Förster Marc Redemann und Forstwirtschaftsmeister Jörg Olbert wurden am ersten Tag die nötigen Kenntnisse der Geräte, Fälltechniken und Sicherheitsaspekte vermittelt. Am zweiten Tag ging es dann ausgewählten Bäumen im Wald an den Stamm. Mit gezielten Schnitten und unter Einschätzung des Geländes und der Beschaffenheit des Baumes setzten die Teilnehmer Fallkerb, Bruchkante und dann den Fällschnitt. Mehr oder weniger präzise fielen die Stämme dahin, wo sie sollten. Am Stumpen konnte dann vermittelt werden, wie die Sägeführung den Fall des Baumes beeinflusst hatte, um es beim nächsten Versuch besser zu machen. Nicht immer wird ein Baum mit der gleichen Technik gefällt, je nach Stamm und Fallsituation leisteten Fällheber oder die Haltebandtechnik gute Dienste. Zum Abschluss produzierte der Verfasser sogar noch einen sog. „Hänger“, also einen Baum, der nach dem Fällen in einer Astgabel eines Nachbarbaumes hängen blieb. Da davon eine erhebliche Gefahr ausging, musste er mittels eines herangeschleppten Greifzuges befreit werden.
Nach einigen Stunden und einer Eintopf-Mittagspause (danke an den Sponsor Jufa Hotel, Königswinter ) im eiskalten Winterwald war es geschafft, alle Teilnehmer hatten den Kurs bestanden und dürfen nun sicher und kompetent den einen oder anderen Baum zu Fall bringen.