Bürgerinitiative Naturschutz-Siebengebirge e.V.

  • Ziele und Aufgaben der Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge


    Ziel der 1985 gegründeten Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V. (BNS) ist es, einige Streuobstwiesen und Weinbergsbrachen offen zu halten

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  • Entstehung des BNS


    Die Bürgerinitiative gründete sich im Jahre 1985. Anlaß war das gemeinsame Interesse von Bürgern, einen geplanten Kreisjugendzeltplatz im Naturschutzgebiet Siebengebirge zu verhindern...

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  • Informationen zu unseren Aktionen


    Der heute ca. 200 Mitglieder umfassende Verein (von denen ca. 35 "aktiv" sind) entstand 1985 als Reaktion auf die Planung eines Kreisjugendzeltplatzes im Naturschutzgebiet. Die Erschließungsmaßnahmen hätten die Zerstörung eines Feuchtbiotops ...

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  • BNS-Mitgliedschaft

    Sie können gerne bei uns Mitglied werden für nur 12 Euro Jahresbeitrag. Wie, erfahren Sie hier...

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  • Unsere Bankverbindung


    Spenden- und Girokonto: Auf Anfrage:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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  • Haben Sie Fragen ?


    Dann wenden Sie sich an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! des BNS.

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Gras ab, Kopf voll...

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Fotos: Jonas Harraß

Manchmal gibt es mehr Termine, als Personal zur Verfügung steht, da ist Teilung angesagt!
Ein Teil (der überwiegende, über 20 Aktive!) mähte auf der Streuobstwiese am Zengeling in Oberdollendorf. Das hochstehende Gras und Kraut hielt den ca. fünfzehn Mitgliedern nicht lange stand und schuf wieder Platz für seltene Pflanzen und Tiere. In der Steillage war die Arbeit schon beschwerlich, mittels besonderer Planentechnik konnte das Mähgut aber zügig auf die Rotte befördert werden.

Eine Abordnung des Vorstandes schulte sich derweil in Münster. Auf Einladung der Nrw-Stiftung und der NRW-Staatskanzlei wurde den Engagementspreis2018 -nominierten Organisationen effizente Arbeitsweise in Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit vermittelt. Verbunden mit einer gemeinsamen Stadtführung ergaben sich viele neue Erkenntnisse und Vernetzungsmöglichkeiten.

Ab Anfang Oktober beginnt dann die Online-Abstimmung und Anfang Dezember werden dann die Preisträger verkündet. Genauere infürmationen zur Abstimmung werden noch bekannt gegeben.

     

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Fotos: Chris Harraß /Thomas Mauel

Bitte recht freundlich...

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„Tue Gutes und sprich darüber...“ Ein etwas abgegriffener Spruch und doch haben wir heute genau das getan. Den Mähtermin auf dem ehemaligen Dollendorfer Schulweinberg, dem Dichberg, haben wir als Palette genutzt, den verschiedenen Medien eine Gelegenheit zum Fotoshooting zu geben. Bedingt durch unsere diesjährige Nominierung zum NRW-Ehrenamtspreis berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger über unsere Tätigkeit in Sachen Streuobstwiesen. Die Deutsche Post steckte uns in ihre gelben Engagement-Shirts und die NRW-Stiftung hatte eine Agentur beauftragt, eine Fotopräsentation für einen Ehrenamtspreis-Prospekt zu erstellen. So wurde die Arbeit auf dem Dichberg mehrfach unterbrochen, um wieder fotogerecht zu posieren, am Ende aber war alle Arbeit geschafft: Der überwiegende Teil der Wiese war vom hohen Grasbewuchs befreit, die Fotos waren geschossen und der Spaß blieb nicht auf der Strecke. Zwischendurch bekamen wir noch zufällig Besuch eines Bonner Kinderprojektes, dem wir unseren eigenen Apfelsaft zum Kosten geben und einen Einblick in unsere Arbeit im Steilhang vermitteln konnten. Keine Frage, dass wir wieder einmal ein herrliches Wetter hatten, das wir hoch über dem Rheintal beim traditionellen Eintopf genossen.

Fotos: © Chris Harraß

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Baum fällt!!! aber richtig!

 

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Fällschnitt
Fotos: © Chris Harraß
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Anzeichnen der Bruchkante
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Besprechung des Fällergebnisses Der Greifzug beim Einsatz

Bei der Arbeit auf den Streuobstwiesen oder auf der steilen Weinbergbrache kommt es immer wieder mal vor, dass mehr oder weniger große Bäume gefällt werden müsen. Meist aus Gründen der Standfestigkeit, oder weil sie aus ökologischer Sicht entnommen werden müssen. Dann ist der Einsatz der Kettensäge gefragt. Der Umgang mit diesem „Hölleninstrument“ birgt einige Gefahren, die es für den Betreiber zu minimieren gilt. Damit das gelingt, haben Mitglieder der BNS einen Kettensägelehrgang beim Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft absolviert. Unter sachkundiger Anleitung von Förster Marc Redemann und Forstwirtschaftsmeister Jörg Olbert wurden am ersten Tag die nötigen Kenntnisse der Geräte, Fälltechniken und Sicherheitsaspekte vermittelt. Am zweiten Tag ging es dann ausgewählten Bäumen im Wald an den Stamm. Mit gezielten Schnitten und unter Einschätzung des Geländes und der Beschaffenheit des Baumes setzten die Teilnehmer Fallkerb, Bruchkante und dann den Fällschnitt. Mehr oder weniger präzise fielen die Stämme dahin, wo sie sollten. Am Stumpen konnte dann vermittelt werden, wie die Sägeführung den Fall des Baumes beeinflusst hatte, um es beim nächsten Versuch besser zu machen. Nicht immer wird ein Baum mit der gleichen Technik gefällt, je nach Stamm und Fallsituation leisteten Fällheber oder die Haltebandtechnik gute Dienste. Zum Abschluss produzierte der Verfasser sogar noch einen sog. „Hänger“, also einen Baum, der nach dem Fällen in einer Astgabel eines Nachbarbaumes hängen blieb. Da davon eine erhebliche Gefahr ausging, musste er mittels eines herangeschleppten Greifzuges befreit werden.
Nach einigen Stunden und einer Eintopf-Mittagspause (danke an den Sponsor Jufa Hotel, Königswinter ) im eiskalten Winterwald war es geschafft, alle Teilnehmer hatten den Kurs bestanden und dürfen nun sicher und kompetent den einen oder anderen Baum zu Fall bringen.

 

Plastiktüten für die Umwelt...

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Scheckübergabe im Buchladen: Thomas Mauel, Chris Harraß, Ingaberin GabrieleSchäfer, Ignaz Schmitz, (v. links)

Im Frühjahr des Jahres 2016 hatte die Buchhandlung Bücher Bosch in Bonn Bad Godesberg ( http://www.buecher-bosch.de/) die Idee, den Verkauf von Büchern in Verbindung mit aktivem Naturschutz zu stellen.

„Plastiktüten für den Umweltschutz!“
Während es Einkaufstüten aus Papier kostenlos gab, musste der Kunde für Plastiktragetaschen einen kleinen Betrag bezahlen. Der Erlös kam dem unmittelbaren Naturschutz, nämlich unserer Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge, zugute.
Das erschien zunächst verwirrend, dahinter steckte aber eine gute Idee. Das Thema Verpackungsmüll beschäftigte die Geschäftsleitung zunehmend, die unzähligen Plastiktüten beim Einkauf trugen nicht unwesentlich dazu bei.
Bis Ende 2017 lief die Aktion erfolgreich und es kam ein stattliches Sümmchen in Höhe von 1600,- € zusammen. Dieses Geld konnte uns die Geschäftsleitung Gabriele Schäfer und ihr Mann Klaus Krosanke überreichen.
Die Bürgerinitiative wurde als Empfänger ausgewählt, weil sie sich seit mehr als 30 Jahren mit praktischer Arbeit in den Streuobstwiesen und Weinbergbrachen der Verwilderung und Verbuschung widersetzt. Das gespendete Geld wird u.a. zur Anschaffung von geeignetem hochwertigen Gerät und stabilem Pflanzmaterial verwendet.
Im Buchladen in der Bad Godesberger Innenstadt nahm der Vorstand der Initiative mit Ignaz Schmitz, Thomas Mauel, und Chris Harraß den symbolischen Scheck von der Inhaberin der Fa. Bücher Bosch, Frau Gabriele Schäfer und dem Geschäftsführer Herrn Klaus Krosanke entgegen.

Anlässlich eines Baumschnitteinsatzes auf der Streuobstwiese auf dem Oberdollendorfer Schnitzenbusch ließen es sich die Spender nicht nehmen, unsere Arbeit zu beobachten und sich über den geplanten Einsatz des gespendeten Geldes zu informieren.

Fotos © Chris Harraß
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Pressetermin auf der Wiese: Gabriele Schäfer, Chris Harraß, Klaus Krosanke (v. links)

 

Holz her!

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Oft im Jahr sind wir nicht auf der Streuobstwiese am ehemaligen Schulweinberg am Zengeling in Oberdollendorf. Neben einer Mahd im Sommer betreuen wir hier unsere ökologisch wertvollste Wiese, indem wir die Bäume beschneiden, damit sie gesund bleiben. Heute war die Aufgabe, ein in Verwaldung befindliches Stück im Eingangsbereich zu durchforsten und als Wiese herzurichten. Dementsprechend mit Sägen aller Art ausgerüstet und unter Mithilfe von vielen Mitstreitern ging die Arbeit gut voran und gegen Mittag zeigte sich schon eine stattliche Fläche, die künftig zur besseren Belichtung der umgebenden Kräuterwiese beitragen kann. Viel Schnittholz stapelte sich am Wegrand, es wird heimischen Öfen zugeführt. Neben der Forstarbeit befassten wir uns mit dem Pflegeschnitt einiger Obstbäume und der Kontrolle der aufgehängten Nistkästen. Natürlich versammelten sich wieder alle Mitstreiter beim traditionellen Erbseneintopf. Das In letzter Zeit eher
gewöhnungsbedürftige Wetter zeigte sich heute von der besten Seite und erleichterte die Arbeit.
Fotos:© Chris Harraß
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